Ausrüstung

Das Werkzeug der Feuerwehrleute

mehr übers LF....
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Werk-Zeug - Mittel zum arbeiten. Was wir zum arbeiten brauchen.
Jede Feuerwehr muss ein gewisses Maß an Werkzeug haben, um überhaupt etwas tun zu können. Um überhaupt Menschen helfen zu können.
Mit unserem TSF waren wir schon so gut ausgerüstet, um die meisten der uns gestellten Aufgaben erfüllen zu können. Mit unserem neuen Fahrzeug können wir noch mehr Aufgaben übernehmen. Unseren Auftrag noch besser erfüllen. Und der Auftrag ist, zu retten, bergen, löschen und zu schützen.
Es gibt nun ein paar wesentliche Unterschiede zu unserem vorherigen Fahrzeug. Jetzt haben wir schweren Atemschutz, um in die Bereiche vorzudringen, die bisher viel zu gefährlich waren. Und damit sind nicht nur brennende, verqualmte Gebäude gemeint. Wir können jetzt auch Personen retten, die in sauerstoffarmer Umgebung gefangen sind. Zum Beispiel aus einer Güllegrube, in der sich Methangas angesammelt hat und den Sauerstoff verdrängt hat.
Wir können jetzt auch mit Schaum gefährliche Güter bedecken, bei denen sonst extreme Explosions- oder Brandgefahr bestehen würde. Zum Beispiel ein geplatzter Heizöltank oder Benzintank.
Mit dem Wassertank in unserem neuen Fahrzeug sind wir auch relativ unabhängig von Hydranten oder anderen Wasserentnahmestellen. Wenn zum Beispiel ein Mähdrescher auf dem Feld brennt, oder im Hochsommer das Feld selbst in Brand gerät, können wir solche Brände mit unserem Wasservorrat schon im Entstehen löschen, ohne erst viel Zeit für die Wasserversorgung aufzuwenden.
Es geht wirklich nur zweitrangig um den extremen Ernstfall. Und das wäre ein Wohnhausbrand mit im Haus vermissten Personen. Wo es wirklich um Sekunden geht, wo es akut um Menschenleben geht. Das passiert glücklicherweise nur selten.
Aber grade dafür trainieren wir immerzu. Wir sind wie eine Autoversicherung. Man hofft immer, daß man sie nicht braucht, aber wenn man sie mal braucht, ist man froh, sie zu haben.
Und das ist unsere Ausrüstung: